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| Rollenspiele Rollenspiel beschränkt sich nicht nur auf PCs oder Konsolen. Dieses Forum liefert eine Plattform für alle Arten dieses kreativen Spiels. |
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| Hochadel | Mein präludium Das ist ein Riesen-Thread. Es geht um meinen Vampire Charakter. Das Präludium von Raoudras von Kayun: Vorgeschichte: Raoudras wurde im Jahre () in einem Vorort von London geboren. Sein Vater war ein angesehender Kaufmann und schickte seinen Sohn bald zu einer handelsschule, wo er lernen sollte, wie er das Geschäft seines Vaters eines Tages weiterführen sollte. Doch während des Unterrichts, war er oft unaufmerksam. Sein Lehrer wusste bei ihm nicht weiter und Raoudras schulte statt dessen nach dem Unterricht den Kampf. Er war der Meinung, daß man für zukünftige Kriege gewappnet sein sollte und hielt die Schule für unnötig. Sein Vater war sehr enttäuscht über seinen Sohn, doch er hoffte er wurde seine Meinung ändern, wenn er ihn auf eine Geschäftsreise mitnahm und ihm zeigte, wie viel Profit man mit dem Handel machen konnte. So kam es, daß Raoudras von seinem Vater im Alter von 17 Jahren mit nach Spanien genommen wurde. Dort, so hoffte sein Vater, würde er verstehen, was für ein Glück er habe, daß sein Vater so wohlhabend war. Während sein Vater mit Geschäftsfreunden unterwegs war, konnte der junge Raoudras sich allein umsehen. Er wanderte durch Bilbao und geriet scheinbar an die falschen Leute. Er wurde von einigen Räubern angegriffen, die gesehen hatten, wie er mit seinem reichen Vater in die Stadt kam. Er sah seine Chance endlich zu zeigen, was er konnte. Doch so oft er auch angriff, kein einziges Mal waren seine Bemühungen von Erfolg gekrönt gewesen. Schließlich war es den Räubern genug mit ihm und sie wollten ihm den Garaus machen, damit sie ihn endlich ausrauben konnten. Doch sei es Zufall, sei es Schicksal, in eben diesem Moment kam ein spanischer Edelmann des Weges. Es war Marcus Riviell. Als er sah, wie die fünf Kerle auf den jungen Burschen eindrangen, wurde er von der Wut gepackt und vernichtete jeden Einzelnen von ihnen. Dann kümmerte er sich um den Jungen, der ihm ewigen Dank schwor. Riviell brachte Raoudras in einen Gasthof, wo er seine Wunden versorgen lies. Während er diese Prozedur über sich ergehen ließ, viel ihm wieder ein, wie Riviell die fünf Strassenräuber ganz allein und ohne jegliche Bewaffnung besiegt hatte. Schüchtern fragte er seinen Retter danach und Riviell antwortete, daß es ihm keine große Mühe breitet hatte. Raoudras war beeindruckt. Als Riviell seinen Schützling zu seinem Vater zurückbrachte, war auch diese ihm zu großem Dank verpflichtet und er lud Marcus Riviell zur großen Freude seines Sohnes ein, sie in London zu besuchen. Riviell danke und sagte, er würde dieser Einladung gern nachkommen. Bereits ein halbes Jahr nach ihrem Abenteuer in Spanien traf Marcus Riviell in einer stürmischen Nacht ein. Es war die nacht zu Raoudras 18. Jahrestag und Riviell legte sich sogleich schlafen. Am nächsten Abend, als er ausgeschlafen hatte, beglückwünschte er Raoudras und er hatte ihm sogar ein Geschenk mitgebracht: Es war ein Schwert, das er selbst gefertigt hatte. Raoudras Eltern runzelten darüber zwar die Stirn, doch der junge Mann war so glücklich über das Geschenk, daß seine Eltern ihre Besogrnis rasch fallen ließen. Marcus Riviell blieb noch für einige Wochen in London und während dieser Zeit unterwies Riviell seinen Schützlich Raoudras auf sein Bitten hin in der Kampfkunst. Allerdings wurden diese Übungen ausschließlich in der Nacht abgehalten, damit die Eltern des jungen Kayun nichts davon bemerkten, wie Riviell sagte. Zwischen den Kämpfen sprach Riviell seinem Schüler großes Lob aus und unterwies ihn ebenfalls in alten Geschichten. Raoudras hing wie gebannt an seinen Lippen und während des Tages erwies er sich zur Freude seiner Eltern auch in der Handelsschule als gelehriger Schüler. Sein Lehrer erkannte ihn kaum wieder und Raoudras machte große Fortschritte. Doch eines Tages war die Zeit gekommen, da Riviell gehen musste. Er war genau 49 Tage geblieben. Raoudras war am Boden zerstört und ließ seinen Freund und Lehrer nicht ohne das Versprechen gehen, daß sie sich eines tages wiedersehen würden. Riviell versprach es ihm und Raoudras fiel in seine übliche Aphatie zurück. Er folgte dem Unterricht nicht mehr und machte seinen Eltern fiel Kummer. Er begann scheinbar ohne Grund Prügeleien und wurde von Gleichaltrigen gemieden. Der Grund dafür war, daß er unbedingt sein Können auf die Probe stellen wollte. Er hatte es sich zum Ziel gemacht, eines Tages seinen Meister im Kampf zu besiegen. So kamen die Jahre ins Land. Die Mutter von Raoudras erkrankte und ihr Gatte hatte große Sorge um sein Weib. Er kümmerte sich nicht mehr um seine Geschäfte und es lief schleppend. Sie mussten auf viel von ihrem üblichen Luxus verzichten. Der Vater verwandte viel Geld darauf, seiner Frau linderung zu verschaffen, doch sie ließ sich nicht heilen. Und schließlich starb sie im Krankenbett. Am Abend zuvor hatte sie ihrem Sohn gesagt, daß sie stolz auf ihn sei, was auch immer er tun würde. Sie hatte ihn bei seinem Training mit Marcus Riviell beobachtet und obwohl es ihr nicht gefiel, war sie dennoch erfreut gewesen, wie gut ihr eigener Sohn die Kunst des Kampfes mittlerweile beherrschte. Mit dem Versprechen, sein Leben erfolgreich zu verbringen, verließ Raoudras seine Mutter. Nach ihrem Tod war der Vater ein gebrochener Mann. Er hatte sie sehr geliebt und gab seine Geschäfte auf. Er sparte all das Geld für seinen Sohn auf und legte es in die Hände eines guten Freundes, Francois Durieux. Er war ein befreundeter Kaufmann aus Frankreich und gelobte seinem Freund, für dessen Sohn Sorge zu tragen. Es dauerte nicht sehr lange und auch Raoudras Vater wurde krank. Sein Sohn war hin und her gerissen zwischen seinem Vater und seinem alten Meister Marcus Riviell. Als sein Vater schließlich eine Entscheidung von ihm erwartete, konnte Raoudras es nicht weiter verbergen. Er hatte mehr Vertrauen zu Marcus Riviell als zu seinem eigenen Vater. Er hatte erwartet, daß sein Vater ihn deswegen schalt, doch er nickte verständnisvoll und gab ihm Geld, damit er nach Spanien reisen konnte. Raoudras hatte seinen Vater unterschätzt. Doch er nahm sein Angebot nicht an. Statt dessen blieb er in London und stand seinem Vater während seiner Krankheit bei. Als er schließlich starb, traf er Francois. Er berichtete ihm, was sein Vater getan hatte und versprach, daß er eines Tages kommen würde, ihm das Geschäft zu übernehmen. Dann machte er sich auf den Weg nach Spanien. Die Reise war lang und beschwerlich. Er musste auf dem Schiff arbeiten, damit er die Reise bezahlen konnte. Das Geld seines Vaters sparte er sich auf bis er in Spanien ankam. Dort machte er sich sofort auf die Suche nach Marcus Riviell. Er reiste von Bilbao nach Zaragoza, von Bacelona nach Valencia. Schließlich kam er nach Madrid. Er hatte gehört, daß spanische Edelmänner dort einen Club mit dem Namen Virgo Oviedo aufzusuchen pflegten. Als er in Madrid ankam, hatte er beinahe all sein Geld aufgebraucht. Er gelangte zum Virgo Oviedo und verschaffte sich Eintritt. Die Türsteher hinter sich lassend kam er bis zu dem Raum, in dem die Edelmänner feierten. Doch als er dort ankam, bot sich ihm ein grauenhafter Anblick... Er sah Menschen mit spitzen Eckzähnen, wie sich in größter Ekstase und in tiefen Zügen das Blut anderer Menschen tranken! Und sein Meister war keine Ausnahme, er kostete gerade eine schöne junge Frau. Raoudras brachte keinen Ton heraus und fand seine Sprache erst wieder, als die Türsteher auf ihn eindrangen und ihn aus dem Raum herauszerren wollten. Raoudras überwältigte die Männer und trat seinem Meister Marcus Riviell entgegen. Er verlangte eine Erklärung für all das, doch sein Gegenüber lächelte nur. Die Türsteher waren wieder zu Besinnung gekommen und wollten sich erneut auf den jungen Mann stürzen, doch Riviell starrte sie aus rotumrandeten Augen an und entblößt in seinem rachen zwei spitze Zähne. Eingeschüchtert verzogen sich die Männer und Marcus Riviell stellte seinen "Freunden" seinen Schüler Raoudras Kayun vor. Er sei von nun an Gast, doch er konnte sich nicht wirklich entspannen und in die illustre Runde integrieren. Sein Mentor redete lange mit ihm und klärte ihn über all das auf. Die Kainiten, die Unsterblichkeit, die Gaben, die ihnen zuteil waren. Auch über die Clans redete er und was es mit der Kraft des Blutes auf sich hatte. Raoudras war völlig am Ende, als er erfuhr, daß sein von ihm so verehrter Meister selbst ein Geschöpf des Bösen war. Riviell verstand, wie es ihm ergang und brachte ihn in seinen Ansitz. Dort angekommen machte sich Raoudras viele Gedanken. Warum hatte sein Meister ihm das verschwiegen? Waren all die Geschichten die er gehört hatte die Wahrheit? All diese Sagen, Mythen und Märchen? Es ging ihm nicht in den Kopf und zutiefst verwirrt fand er schließlich Zuschlupf in wirren, angsteinflößenden Alpträumen. Am nächsten Abend kam sein Mentor zu ihm und führte ihn an einen Ort, den er sein Gymnasion nannte. Er fragte ihn, wie er sich entschieden hatte. Raoudras verstand nicht. Riviell lachte und meinte, er hätte wirklich kein Geheimnis darauf gemacht. Er er hatte ihn verbissen gegen die Räuber kämpfen sehen, ihn ausgebildet im Kampf und dem Wissen. Und nun war er schließlich, auf sein Erbe verzichtend zu ihm gekommen. Er war von Riviell ausgewählt worden und sollte die Reihen der Brujah stärken. Raoudras erkannte, daß Riviell Recht hatte. Er hatte nichts mehr, was ihn in dieser Welt hielt und blickte voller Zuversicht in sein neues Leben. So empfing Raoudras Kayun den Kuss von seinem Mentor Marcus Riviell. |
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| | #2 (permalink) |
| Hochadel | Teil 2 Das Leben als Vampir: Raoudras Kayun wurde zu einem Vampir und die ersten Schritte in seinem neuen Leben fielen ihm sehr schwer. Sein Mentor sagte ihm, dies sei ganz natürlich und er gewöhnte ihn langsam an das Unleben. Er lernte viel über die Geschichte des Clans. Auch schulte er sich noch weiter im Kampf und ihm wurde beigebracht, wie er seine übernatürlichen Gaben zu verwenden hatte. Erst als er dies alles beherrschte, führte sein Mentor ihn in das höfische Leben ein. Raoudras erlernte, wie er sich am Hofe und in Gegenwart von hochgestellten Persönlichkeiten zu verhalten hatte. Im Gegenzug wurde auch er erlesen behandelt und profitierte viel vom Ruhm seines Mentors. Nicht, daß er dies nötig gehabt hätte. Er selbst erwies sich häufig als seines Mentors mehr als würdig. Viele Edelmänner waren von ihm angetan. Eines Abends im Virgo Oviede sprach einer der Edelmänner an, daß er nicht sicher sei, ob er seine Handelskette auch auf England erweitern solle. Er hatte gehört, Raoudras sei aus England gekommen und wollte von ihm hören, was sich lohnen würde. In diesem Moment kamen Raoudras, der inzwischen zu einem Mann in völler Blüte herangewachsen war, all die unterdrückten Erinnerungen an seinen Vater, seine Mutter und das Familiengeschäft wieder in den Sinn. Er sagte dem Mann, daß er sich mit Handel nicht recht auskannte, es doch sehr gern erlernen würde. Die nächste Zeit verbrachte er also damit, all das Wissen, welches er sich früher angeeignet hatte wieder aufzufrischen und bald war er in der Lage, Handel zu seinem Vorteil zu führen. So verbrachte er Jahre in Spanien, doch sein Mentor war immer seltener für ihn da. Schließlich fasste er seinen Mut zusammen und sprach Riviell darauf an. Sein Mentor zog sein Gesicht in Falten. Er hatte Ärger mit einigen Kainiten und Raoudras fragte, warum er sie nicht einfach vernichtete. Raoudras hing noch immer seinem Glauben an, sein Mentor wäre der Stärkste, der Mächtigste. Doch Riviell war es nicht und seine Feinde würden ihm immer stärker nachstellen. Er wollte sein Kind in Sicherheit wissen und so schickte er ihn nach England zurück. Raoudras aber wollte seinen Mentor nicht verlassen und stellte sich gegen ihn. Erst mit größter Gewalt gelang es Riviell, sein Kind auf das Schiff nach London zu bringen. Als Raoudras sich wieder in England fand, wusste er nicht weiter. Er hätte wieder zurück nach Spanien gehen können, um wieder zu seinem Mentor zu gehen, doch er wusste, daß er ihn nur enttäuschen würde, käme er wieder zurück. Sein Mentor hatte ihm versprochen, zu ihm zurückzukehren und so suchte er Francois Durieux auf. Er fand den Franzosen, doch er war alt geworden. Sein Sohn führte seine Geschäfte weiter und Raoudras ging zu ihm. Der Sohn Francois' war ein aalglatter und unbarmherziger Mensch. Er behandelte seine Dienerschaft schlecht und als Raoudras ankam und sein Geld forderte, lachte er ihn aus. Raoudras war nahe daran, Gewalt anzuwenden, doch sein Mentor hatte ihm beigebracht, seine Kräfte nicht ohne wirklich Wichtigen grund zu verwenden. So forschte er nach und sah wie unzufrieden die Diener des Mannes waren. Er versprach ihnen, sie besser zu behandeln, sollten sie ihm helfen, sein Geld wiederzuerlangen und in seine Dienste treten. So kam es, daß Raoudras Kayun die Diener den Franzosen im Schlaf berauben ließ. Er nahm sich alles Geld, das von Rechtswegen ihm gehörte und zog mit dem Hausdiener des Franzosen nach Pitstone. Dort angekommen freundete er sich mit dem Prinzen der Stadt an und erhielt Hilfe von ihm. Er baute ein kleines Unternehmen auf und nahm nach einiger Zeit gutes Geld ein. Er expandierte und schließlich ließ er sich eine Burg errichten, um dort zu leben. Sein Diener war alt geworden und hatte eine Frau in Pitstone geheiratet. Seinen ersten Sohn wollte er in Herrn Kayuns Dienst wissen, denn er wusste, es würde ihm an nichts mangeln. So kam Josef an den Hof von Raoudras Kayun. Es dauerte einige Jahre und in dieser Zeit war Raoudras Besitzer zahlreicher Dörfer geworden. Und eines Abends, ganz unvermittelt, klopfte es unten am Tor. Als Raoudras den Gast empfangen wollte, glaubte er kaum recht zu sehen. Es war Marcus Riviell, sein Mentor! Er empfing ihn freudig und mit allen Ehren, die er nur anwenden konnte und sein Mentor war stolz auf ihn. Raoudras empfand diese Worte als Ansporn und gleichzeitig war er seinem Mentor dankbar, daß er sein Wort gehalten hatte. Während des Besuches kam es, daß Riviell sein Kind zum Kampf forderte. Raoudras sah, daß nun seine Chance gekommen war, sich selbst zu beweisen, wie gut er war und der Kampf war gewaltig. Das Glück wendete sich mehrfach und am Ende stand Raoudras siegreich seinem Mentor gegenüber. Zum erstenmal hatte er wirklich das Gefühl, stark zu sein, einen wirklichen Sieg davongetragen zu haben. Doch sie waren beobachtet worden. Josef, der junge Bursche hatte dem Kampf voller Erstaunen und Angst beigewohnt. Ihm war klar, daß normale Menschen niemals so kämpfen könnten, nicht so schnell sein würden und nicht derartige Wunden einfach ignorieren konnten. Nun musste Raoudras ihm erklären, was es damit auf sich hatte. Doch anders als erwartet war die Treue und der Dank gegenüber seinem Herren größer als die Angst und er blieb. Schließlich verließ ihn sein Mentor wieder, doch er versprach sein Kind nicht zu vergessen. Und ab diesem Zeitpunkt setzt die erste Spielrunde ein... |
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